| Wir
sind im April 2001 zum ersten Male nach Mallorca, genauer nach Alcudia
- Playa de Muro, geflogen. Des deutschen liebste Insel. Richtig, sie
hat ein sehr umfangreiches Erscheinungsbild. Wenn man den Ballermann-Tourismus
umgeht, kann man die wirklichen Schönheiten dieser Insel kennen lernen. Ob es das Tramuntana Gebirge ist,
das flache Landesinnere oder die kleinen Buchten der Ostküste.
Nach
dem bisschen Regen am Flughafen von Palma wurde es die nächsten Tage mehr
und mehr sonniger und die Temperaturen stiegen bis auf 25 Grad. Diese eine Woche
haben wir im Hotel Appartement La Dorada, ein 4 Sterne Hotel, gebucht. Dieser
Hotelkomplex liegt etwas abseits von Alcudia an der Bucht Playa de Muro. Die Entfernung
zur wunderschönen Badebucht ist ca. 200m entfernt, kurz über Hauptstraße.
Dieser Vorort von Alcudia ist rein auf Tourismus aufgebaut, Hotels, Läden...
Da er aber etwas abseits von der Hauptstraße liegt, ist es hier sehr ruhig.
Die eine Seite der Anlage liegt direkt an dem Nationalpark Albufera, man sollte
hier mal gegen Abend vom Hotel aus den Sonnenuntergang mit dem Hintergrund Panorama
der Tramuntana ansehen. Wunderschön!
Zur
Hotelanlage kann man nur sagen: 4 Sterne. Ein Super sauber angelegter Park
mit großer Poolanlage der in mehrere Pools unterteilt ist. Einer davon ist beheizt.
Angrenzend daran ist ein Poolrestaurant mit Imbiß. Um den Pool sind Palmen
und andere landestypische Pflanzen auch ein Haus, wo Abends diverse Unterhaltungen
statt finden, fehlt nicht. Die Zimmer waren sehr sauber und gemütlich, auch
das essen war sehr umfangreich und schmackhaft. Sowohl inseltypisches Essen als
auch uns bekanntes.
Für
3 Tage haben wir uns ein Auto gemietet und habe die Nord-Ost Küste erkundet.
Man sollte das Auto nicht so genau anschauen. Die Reifen waren arg runter gefahren
und die Kupplung hätte auch erneuert werden müssen. Aber er fuhr und
es machte Spaß mit dem kleinen Fiat.
Als
erste Tagestour ging's nach Cap Formentor über Alcudia und Polenca. Klar
sind wir in Alcudia am Stadttor gewesen und durch die engen, romantischen Gassen
der Altstadt gegangen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Kleine
nette Läden, Straßenmusikanten. Etwas chaotisch die Straßenverhältnisse
und der Verkehr. Die Spanier fahren, nun ja..., aber rücksichtsvoll sind
sie trotzdem.
Weiter
über Polenca, was rein in englischer Hand ist, dementsprechend ist auch das
Essen. Zwischenstop beim Felsen Colomer und ein steiniger Abstecher zum Aussichtsturm.
Hier hat man ein herrliches Panorama über die Halbinsel Formentor und auch
eine Ansicht der Bucht Cala Pi mit das Nobelhotel Formentor.
Nun
ging's durch wunderschöne Landschaft nach dem Leuchtturm zum Cap de Formentor.
Es war voll, sehr voll das Wasser knapp, aber man muß hier
mal gewesen
sein. Auf den Rückweg sahen wir noch auf der rechten Seite den Geheimtip,
die wunderschöne Bucht Cala Figuera.
Am
zweiten Tag fuhren wir nach Port de Soller. Hier ging's durch Tramuntana
Gebirge, sehr steil teilweise und kurvenreich. Es war ein Traum bei herrlichsten
Wetter. Plötzlich, was war das? Mitten in einer Kurve in den Fels ein Tourismus Laden.
NEIN, was es nicht so alles gibt. Die Aussicht war Super. In Port de Soller gingen
wir essen und fuhren dann mit der Bimmelbahn nach Soller, durch die Zitronen und
Orangenplantagen. In Soller direkt an der Kirche ist es sehr gemütlicher
Platz zum ausruhen. Man sollte unbedingt den frische gepreßten Orangensaft
mal probieren. Ein Genuß!
Am dritten Tag ging's nach Palma. Es war das reine Vergnügen durch die engen
Straße und Einbahnstraßen Palmas zu fahren. Man hüte sich aber
durch Geschwindigkeitsüberschreitungen und falsch parken. Als wir eine kostenpflichtigen
Parkplatz nahe der Kathedrale gefunden haben, ging's natürliche so besagter.
Kurz runter zum Park de Mar, um die Kulisse dieser riesigen Kathedrale zu bewundern. Das
nächste Mal müssen wir aber noch weiter runter zur Hauptraße,
so groß ist sie. Plötzlich kamen da so zwei Frauen mit Nelken (sie
wollten uns was schenken....) VORSICHT die Nelkenfrauen, Zigeuner die geschickt
einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Abweisen und weg! Wir sahen sie in
Port de Polenca wieder, waren dann aber gewarnt. Nun wollten wir in die Kathedrale,
als wir den Nebeneingang gefunden haben, rein. Man muß es gesehen haben.
Diese Größe, die Glasfenster.... Auf dem Rückweg fuhren wir noch
zum Castel de Bellver, einer alten Festung hoch über Palma. Von hier aus
hat man einen grandiosen Panorama Blick über Palma.
Die restlichen Tage verbrachen wir am Pool oder am Strand, das Wasser war sehr
sauber und so 18 Grad warm. Etwas kalt zum baden aber es lockte trotzdem und da
es alle Tage so um 25 Grad warm war, sehr erfrischend. Es herrschte eine leichte
Brandung und der Strand ist sehr flach abfallend. Da es noch die Vorsaison war,
auch fast menschenleer.
Nach
einer Woche ging's dann leider wieder nach Hause. Bei Regen angekommen, dann
eine Woche Sonne pur, beim Rückflug wieder Regen. Hatten wir ein Glück.
Im Herbst 2002 geht's dann nach Cala Dor.
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