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Besuch in Esporeles auf "La Granja" sollte man sich auf keinem Fall entgehen lassen.
Denn schon zu Zeiten der Römer war "La Granja" wegen der außergewöhnlichen
Wassermenge ihrer auf Meter Höhe wie ein Wasserfall aus dem Fels sprudelden Quellen
berühmt. Auch die Araber -10-18 Jhd-, haben dem Waserreichtum von "La Granja"
große Bedeutung beigemessen.
 Der
Ort oder Alqueria -eine Ortschaft mit wenig Häusern- hieß zu jener Zeit "Alpich".
Seine Mühlen und sein ausgezeichnetes Wasser, das - nach einer unterirdischen
Strecke von ca. 4 Meilen - bei Canet - noch wasserreicher weiterfließt - waren
sehr berühmt. Im Jahre 1229 eroberte König Jaime I Mallorca und führte schon bald
die Lehnpflicht ein. Dem Graf D. Nuno Sans fiel ein Viertel der Insel zu und er
ließ sich auf "La Granja" nieder.
Im
Jahre 1239 trat Nuno Sans "La Granja" dem 1098 gegründeten Zisterzienserorden
ab. Somit entstand hier das erste Zisterzienserkloster der Insel. 200 Jahre später
zogen die Mönche in das Bernadinerkloster von Palma ein und verkauften "La Granja"
dem Herrn Mateo Vida. Die Familie Vida lebte 200 Jahre auf "La Granja" und gab
es dann der Familie Fortuny weiter. Der jetzige Eigentümer Christobal Segui Colom
restaurierte die Finca ab dem Jahr 1968, sie ging dann in den 80er Jahren in seinen
Besitz über.
Auf
"La Granja", weit ab von allem Getöse lebt es sich noch wie in uralten Zeiten.
Die Besucher haben die Gelegenheit, sich die Schönheiten des Ortes anzuschauen
und herrliche Weine zu kosten, während sie zusehen, wie Handwerker sich beschäftigen.
Die Ruhe und der Frieden dieses wunderschönen Tales sind für jeden Besucher etwas
Unvergessliches.
Wie
kommen Sie zur Finca "La Granja". Sie fahren von Palma über Establiments auf der
PM 104 und kommen so nach 1,5 km nach Esporles - der Weg zu Finca "La Granja"
ist dann schon durch Schilder ausgewiesen. "La Granja" gehört zu den größten Landhäusern
auf Mallorca - geöffnet tgl. zw. 10-18 Uhr. Probieren
sollten Sie unbedingt die hausgemachten Produkte. Am Ausgang können Sie das leckere
Kartoffelgebäck - ganz besonders empfehlenswert - kosten. Mittwochs
und freitags in der Zeit von 15.30 - 17.00 Uhr ist ein mallorquinisches Volksfest
mit Eselrennen, Spiele, Volkstänze und Musik. Bei einem Rundgang werden Sie eine
Reise in die Vergangenheit machen - viel Spaß. Und
noch ein weiterer Reisetipp: Wenn
Sie mit dem Auto unterwegs sind, dann sollten Sie unbedingt zur Finca Es
Verger - genauer gesagt: "La Posada Del Marquis" fahren. In Esporles in Richtung Establiments
fahren. Noch im Ort Esporles geht dann recht ein kleiner Abzweig - eine schmale
Straße - die anscheinend in ein Nichts führt. Nach ca. vier Kilometern kommen
Sie ans Ziel. Nicht
verzweifeln - der Weg ist richtig. Auch wenn Sie glauben, bald ans Ende der Welt
zu gelangen. Die vier Kilometer von Esporles zum Ziel ziehen sich. Doch dann:
Überraschung! Wo sich Mallorcas Hasen und Füchse Gute Nacht sagen, ein zauberhaftes
Hotel für Leute, die Ruhe total suchen. Mit phantasitischer Aussicht. Aber nicht
nur die ist großartig. Die alte Finca ist mit viel Arbeit und Geld zu einem Schmuckstück
umgebaut worden. Die großzügig geschnittenen Zimmer sind stilvoll eingerichtet
und bieten gehobenen Komfort für den anspruchsvolleren Gast. Hier kann man sich
richtig wohlfühlen. Dazu
gehört ein stilvolles Restaurant - auch für NichtHotelgäste - in der ehemaligen
Ölmühle mit ambitionierter Küche. Im Sommer wird auf der Terasse mit sensationellem
Panoramablick diniert. Lassen Sie sich von der spanisch-mediteranen Art verwöhnen.
Zu empfehlen: Wilder Spargel mit Knoblauchpesto. Lammkotletts mit Kräuter-Knoblauch-Marinade
und Feigenbiskuit. Dieser Abstecher lohnt sich alle Mal. La
Posada Del Marques Esporles, Finca Es Verger Tel. (0034) 971-611230 Fax (0034)
971-611213 Fiestas:
29. Juni - Sant Pere 15. August - Mare de Dèu d`Agost
Weitere
Fotos von Hans J. Jablonski und auch Mallorca-Poster gibt es unter folgender
Email-Adresse:
info@trade-bali.com
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