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Karte Santuari Sant Salvador

Ein wehrhaftes Kloster

Santuari Sant Salvador

 

Sant Salvador

Die burgartige Klosteranlage Sant Salvador (Heiliger Erlöser) liegt südwestlich von Felantix in Sichtweite des Castell de Santueri und bietet ein tolles Panorama über die Ebene Es Pla und die östlichen Küstenorte. Bei klarer Sicht hat man einen großartigen Blick auf den Tramuntana Gebirgszug im Norden der Insel.

Auf der Straße von Felanitx Richtung Portocolom biegt man nach kurzer Fahrt rechts ab und fährt die gut ausgebaute, ca. 4,5 km lange Serpentinenstraße hinauf auf den gleichnamigen, 509m hohen Berg Sant Salvador. Auf halbem Weg passiert man eine kleine Kapelle, die 1910 zur Erinnerung an den Fund der kleinen Marienstatue errichtet wurde, die heute hinter dem Altar der Klosterkirche zu sehen ist.

 

Christusstatue

 

Oben angekommen beeindruckt die 7m hohe Christusstatue, die stolz auf einem 37m hohen Turm thront. Sie ist die Spende eines vermögenden Mallorquiners und wurde 1934 eingeweiht.
Der großzügig angelegte Parkplatz bietet ausreichend Parkmöglichkeiten.

Das Heiligtum Sant Salvador wurde im Jahr 1348 gegründet. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der mehrstöckigen Klosteranlage begonnen. Ihren Festungscharakter erhielt sie aufgrund zahlreicher Piraten-Übergriffe. Sie ist eine der beliebtesten Pilgerstätten auf Mallorca.

 

 

Sant Salvador Kreuz

Beim Gang zur Klosteranlage blickt man rechts auf das auf einem Fels errichtete Steinkreuz "Picot" aus dem Jahr 1957. Die Vorgänger diese Kreuzes sind immer wieder durch Stürme zerstört worden.

Ein schönes Fotomotiv ist die kleine Brunnenanlage vor dem Eingang zum Innenhof, über den man die Klosterkirche erreicht. Das 1716 fertig gestellte Kirchengebäude wirkt von außen schlicht, ist aber innen prunkvoll ausgestattet und durchaus sehenswert.

 

 

Sant Salvador Kirche

Hinter dem Eingang befindet sich auf der rechten Seite eine für Mallorcas Kirchen typische Grottenkrippe. Zwei seitlich der Krippe eingelassener Gucklöcher geben den Blick auf weitere Szenen der heiligen Nacht frei.

In einer Seitenkapelle beeindruckt ein Altar mit einer Passionsszene. Ein Gang hinter dem Hauptaltar führt zur schon erwähnten Marienstatue, dem eigentlichen Ziel der Pilger.

Die Klosteranlage lockt nicht nur Touristen, sondern besonders auch an Wochenenden viele Inselbewohner an, die hier ihren Sonntagsausflug mit der ganzen Familie verbringen und die Picknickplätze rund um den Parkplatz nutzen.

Wer eine alternative Übernachtungsmöglichkeit sucht, kann sich in eines der 12 Zimmer einmieten und abends die Stille der Klosteranlage genießen. Ein kleines Restaurant sorgt für das leibliche Wohl.


 

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Kartografie: Für die Neudigitalisierung der Karten wurden die Kartendaten von © OpenStreetMap, CC-BY-SA verwendet.