Anzeige 

 


RaixaLange Zeit war das Landgut Raixa bei Bunyola (an der MA-11 von Palma nach Sòller) für Besucher geschlossen. Nachdem die Regierung der Balearen das Anwesen vor über 10 Jahren erwarb und es aufwendig restaurieren ließ, kann Raixa nun endlich wieder besichtigt werden. Wer die Gärten von Alfàbia mag und das Flair der Landgüter La Granja und Els Calderers liebt, der sollte auf jeden Fall Raixa in seine To-Do-Liste für den Inselbesuch aufnehmen.


Karte Raixa
Kartendaten © OpenStreetMapCC-BY-SA

Raixa war ürsprünglich ein maurisches Bauernhaus. Nach der Eroberung von Mallorca im Jahr 1229 durch König James I von Aragon wurde das Anwesen an den Grafen von Ampurias Ponce IV übergeben. Im Mittelalter kam es dann in den Besitz der Familien Sureda Iris und Safortesa-Tagamanent, welche es weiter ausbauten. Aus dieser Zeit stammen noch das Kreuzgewölben und die Eingangsbögen des Innenhofes.

Landgut Raixa

In den folgenden Jahrhunderten wechselten mehrmals die Besitzer des Landgutes und es wurde immer wieder zeitgemäß erweitert und ausgebaut. Mehrere Generationen der Familie Despuig, Grafen von Montenegro und Montoro, prägten von 1660 an bis ins neunzehnte Jahrhundert das Aussehen des Gutes. Elemente aus der Barockzeit bestimmten dabei anfangs immer mehr die Gestaltung. Ab 1797 lies Kardinal Antoni Despuig schließlich Raixa nach seiner Rückkehr aus Italien immer mehr im italienischen Stil umbauen, was man dem Anwesen heute noch ansieht.

Raixa ist vor allem bekannt für seine weitläufigen Gärten rund um das Haus. Sehr schön ist das im Jahre 1898 gebaute Eingangstor mit dem Wappenschild des Grafen Ramon Despuig i Fortuny. Dieser verkaufte das Gut 1910 an den Geschäftsmann Antoni Jaume.

Landgut Raixa

Dank einer Wasserquelle wurde im Jahre 1807 der weitere Ausbau der Gärten erst möglich. Die von dem Ingenieur Francisco Rigaud de Tirgalle schon im Jahr 1753 entworfene Zisterne wurde zu einem großen Wasserspeicher mit 82 m Länge, 17 m Breite und 7,5 m Tiefe umgebaut.

Die oberen Gärten sind über eine ausladende Treppe zu erreichen. Dann führt ein malerischer Weg zu einer künstlichen Ruine, einem Wasserbecken, einer künstliche Grotte, einem romantischen Pavillon, einer kleinen Kapelle und einem Rundtempel oben auf dem Berg. Von den Aussichtspunkten im oberen Teil der Gärten hat man immer wieder schöne Ausblicke auf das 52ha große Gelände und die umliegende Landschaft.

Öffnungzeiten:
Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr.
Von Juli bis zur ersten Septemberhälfte Dienstag bis Samstag 10 bis 14 Uhr.
An Sonn- und anderen Feiertagen, geschlossen.
Der Eintritt ist kostenlos.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 4.00 (1 Vote)

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren


 
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen