Karte Cap de Formentor
Digitalisierungsvorlage: Kartendaten © OpenStreetMap, CC-BY-SA

06 - Cap de Formentor


Die nördlichste Spitze der Insel


Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der starken Verkehrsbelastung ist die Zufahrt zum Cap de Formentor in der Hauptreisezeit für den privaten Personenverkehr stark eingeschränkt. Die Straße MA-2210 zwischen Port de Pollença und dem Leuchtturm ist dann täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr für private Fahrzeuge gesperrt. Diese Maßnahme gilt in der Hauptsaison vom 1. Juni bis zum 31. Oktober. In dieser Zeit kann die Straße für Privat-PKWs nur befahrbar sein, wenn Parkplätze (300) am Strand von Formentor frei sind. Eine digitale Anzeige weist auf die aktuelle Situation hin. Für sonstige Besucher besteht die Möglichkeit, den Leuchtturm mit dem Shuttlebus Linie 334 zu erreichen, der täglich zwischen Alcúdia und dem Cap verkehrt. Weitere Infos bietet die Mallorca Zeitung

Weit in das Meer hinein ragt die nordöstlichste Spitze Mallorcas, das Cap de Formentor. Durch seinen Bekanntheitsgrad ist es leider nicht eines der ruhigeren Ziele, sollte aber bei einem Mallorca-Urlaub auf keinen Fall ausgelassen werden..

Von Port de Pollença aus führt eine kurvenreiche Straße hinauf in die schöne Gebirgslandschaft von Formentor. Nach kurzer Fahrt hat man den ersten Höhepunkt der Route erreicht.

  

Mirador del la Nao heißt der Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick über die wildzerklüftete Felsenküste ermöglicht. Mehrere aneinander gereihte Aussichtsterrassen, die mit Treppen verbunden sind, bieten immer wieder neue, reizvolle Ansichten dieser Steilküstenlandschaft. In über 200m Tiefe tobt pausenlos das Meer. Gegenüber dem Parkplatz am Mirador führt eine enge Straße (Sackgasse) hinauf zu einem hoch gelegenen alten Wachturm, von dem man ebenfalls einen spektakulären Panoramaausblick hat. Aber Vorsicht, dies ist keine Strecke für ungeübte Fahrer!

  

Zurück auf der Straße geht es in zahlreichen Serpentinen weiter durch Kiefernwäldern hinab zu einer der malerischsten Buchten Mallorcas, der Cala Pi. Auf dem großen, leider gebührenpflichtigen Parkplatz, sollte man seinem Gefährt und den Mitreisenden eine Pause gönnen und ein kurzes Stück zu einem der schönsten Badestrände der Insel laufen. Wer Badezeug eingepackt hat, sollte auf jeden Fall ein wenig im kristallklarem Wasser schwimmen.

Cala Figuera

Erfrischt macht man sich wieder auf dem Weg und folgt der Straße weiter bis zum Kap. Sie führt ein kurzes Stück durch ein bewaldetes Gebiet und mündet wieder in eine kurvenreichere Strecke. Auf der linken Seite liegt etwas versteckt die malerische Bucht Cala Figuera - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fischerdorf an der Ostküste. Kurze Zeit später erreichen wir das Endziel unserer Tour, den Leuchtturm des Kaps. Auch hier bieten sich wieder fantastische Ausblicke in die wilde Küstenlandschaft.

 

Den Kopf voller Eindrücke und die Speicherkarte voller Bilder fährt man Strecke wieder zurück, genießt noch die ein oder andere Aussicht hinab zum Meer, und lässt den Tag in einem Straßencafe in Port de Pollença ausklingen, um die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen. 


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