Cala Figuera ist wahrscheinlich das schönste Fischerdorf Mallorcas.
Wenn man die Straße
bis zur Hafeneinfahrt hinunterfährt und dann links um die Ecke biegt,
hat man zunächst keinen
außergewöhnlichen Eindruck von einem Fischerhafen. Nach wenigen Schritten
in die Hafeneinfahrt hinein erschließt sich dem Besucher ein ergreifender
Anblick der direkt in oder auf die Felsen gebauten Fischerhütten, die
zum Teil nur durch ebenso steile Treppen zu erreichen sind.
Die Tore hinter denen sich zum Teil die Bootshäuser befinden, sind alle
in einem einheitlichen Grün gestrichen, was einen farblich krassen Gegensatz
zu den weißen und hellbraunen Häusern bildet. Das Hafenbecken selbst
ist in U-Form angelegt und rundherum von den Bootshäusern und Fischerhütten
umgeben. Man fühlt sich unversehens in eine unwirkliche Filmkulisse versetzt.
Die Fischer, die ihren Fang in den Booten säubern, werfen die Fischabfälle über
ihre Schultern ins Hafenbecken, zur Freude der Möven, die so für ihre Mahlzeit
nicht viel tun müssen. Andere Fischer flicken ihre Netze. Niemand lässt
sich durch die Anwesenheit von Touristen stören, von denen sich selbst
in der Hochsaison nur wenige hierher verirren.