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MietwagenEin Fahrzeug auf Mallorca zu mieten ist einfach und relativ risikolos, wenn man einige Regeln beachtet. Hier ein paar nützliche Tipps:

Beim Mietwagen sollte man nicht sparen. Die Preise vieler kleiner Autovermieter in den Touristenzentren sind zwar verlockend, doch oft sind die Fahrzeuge in einem schlechten Zustand, oder es gibt einige 'Fallen' bei den Versicherungsbedingungen. Man sollte also lieber auf einen bekannten Autovermieter zurückgreifen. Achten Sie darauf, dass die Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung und die Haftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckungssumme bei Personen- und Sachschäden ist.

Im Internet werden mittlerweile Mietwagen fast nur noch über Vermittler angeboten, den sogenannten Mietwagen-Brokern. Diese haben oft gute Konditionen bei den Mietwagenanbietern ausgehandelt und können die Fahrzeuge zu sehr guten Preisen anbieten. Meist beinhalten die Angebote zusätzliche Absicherungen (All-Inclusive Pakete) und eine kostenlose Stornierung bis kurz vor Antritt der Reise ist fast immer ebenfalls möglich.

UnfallWer noch sorgloser beim Fahren mit dem Mietwagen sein will, der kann bei seinem Kfz-Versicherer eine Zusatzversicherung für Mietwagen, die sogenannte "Mallorca-Police" ("Travel-Police"), für die Dauer zwischen einem und zwölf Monaten erwerben. Werden in einem Schadensfall höhere Ansprüche gestellt, als die Mindestversicherungssumme abdeckt, dann wird dieser erhöhte Schadensbetrag durch die "Mallorca-Police" ausgeglichen. Teilweise ist die Police auch schon im heimischen Kfz-Versicherungsvertrag eingeschlossen. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen seines eigenen Fahrzeugs kann sich also lohnen.

In der Regel kann man heute eine Fahrzeug nur noch mit Kreditkarte anmieten. Diese wird bei Vertragsabschluss vor Ort mit einer Kaution belastet, die bei Rückgabe des Fahrzeugs rückerstattet wird, vorausgesetzt es gibt keine Beanstandungen. Manche Kreditkarten haben sogar eine Rechtsschutz/Haftpflicht-Versicherung für Mietwagen eingeschlossen, wenn man mit ihnen bezahlt. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Bank über Ihre Kreditkartenkonditionen.

ReifenBei der Übergabe sollte man das Fahrzeug auf Schäden untersuchen und diese gegebenenfalls dokumentieren lassen, um spätere Missverständnisse zu vermeiden. Bei seriösen Anbietern gibt es im Vertrag eine Fahrzeugskizze, Reifenauf der die beschädigten Fahrzeugteile markiert sind. Wenn Sie weitere Schäden am Fahrzeug entdecken, lassen Sie diese auf jeden Fall vorab auf der Skizze ergänzen. Wichtig ist auch, den Zustand der Reifen zu überprüfen, denn Reifenschäden werden nur über Zusatzversicherungen abgedeckt, die nicht immer Bestandteil des Vertrages sind. Achten Sie auch darauf, dass sich im Fahrzeug Warnwesten befinden, die beim Verlassen des Wagens außerhalb von Ortschaften angelegt werden müssen.

TankenEin Streitpunkt ist häufig die Tankabrechnung. Die Autovermieter haben hier unterschiedliche Regelungen. Daher sollte man sich unbedingt vor Abschluss des Mietwagen-Vertrages hierüber informieren. Hier kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Wenn ein Fahrzeug mit vollem Tank ausgeliefert wird, muss man bei der Übergabe eine Kaution für die Tankfüllung hinterlegen, die man wiederbekommt, wenn man den Wagen vollgetankt zurückgibt (Full-To-Full Regelung). Oder man muss die erste Tankfüllung bezahlen und gibt das Fahrzeug mit leeren Tank ab (Full-To-Empty Regelung). Dies ist meist die schlechtere Lösung, da die Kosten für eine Tankfüllung von den Vermietern oft sehr 'großzügig' berechnet werden und man natürlich den Tank nie ganz leer fährt. Leider ist diese Regelung mittlerweile schon Standard. Einige Autovermieter möchten das Fahrzeug mit gleichem Füllstand zurück, wie es übernommen wurde. Dies ist manchmal noch bei kleineren Anbietern der Fall. Also, bitte immer vorher genau informieren, um Ärger zu vermeiden.

Fahren Sie mit dem Mietwagen genauso umsichtig, wie mit Ihrem eigenen Fahrzeug. Bei schweren Fahrfehlern, w.z.B. das Überfahren einer roten Ampel, oder Fahren unter Alkoholeinfluss, zahlt man im Schadensfall auf jeden Fall die Selbstbeteiligung. Im schlimmsten Fall bleibt man auf den kompletten Schadenskosten sitzen. Fahren Sie also vorsichtig.

Hier bekommen Sie informationen zu den Verkehrbestimmungen.

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