
Weit
in das Meer hinein ragt die nordöstlichste Spitze Mallorcas, das Cap de Formentor. Durch seinen Bekanntheitsgrad
ist es leider nicht eines der ruhigeren Ziele, sollte aber bei einem
Mallorca-Urlaub auf keinen Fall ausgelassen werden.
Von Port de Pollença
aus führt eine kurvenreiche Straße
hinauf in die schöne Gebirgslandschaft von Formentor. Nach kurzer
Fahrt hat man den ersten Höhepunkt der Route erreicht.

Mirador
del la Nao heißt der Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden
Blick über
die wildzerklüftete Felsenküste ermöglicht. Mehrere
aneinander gereihte Aussichtsterrassen,
die mit Treppen verbunden sind, bieten immer wieder neue, reizvolle
Ansichten dieser Steilküstenlandschaft. In über 200m Tiefe
tobt pausenlos das Meer. Gegenüber dem Parkplatz am Mirador
führt
eine enge Straße (Sackgasse) hinauf
zu einem hoch gelegenen alten Wachturm, von dem man ebenfalls
einen spektakulären
Panoramaausblick
hat. Aber Vorsicht, dies ist keine Strecke für ungeübte
Fahrer!

Zurück auf der Straße geht es
in zahlreichen Serpentinen weiter durch
Kiefernwäldern hinab zu einer der malerischsten Buchten
Mallorcas,
der Cala Pi. Auf dem
großen, leider gebührenpflichtigen Parkplatz (5 Euro - Stand 2009),
sollte man seinem Gefährt und den Mitreisenden
eine Pause gönnen und ein kurzes Stück zu einem der schönsten
Badestrände der Insel laufen. Hier liegt etwas versteckt
in einem Kiefernwald das beste Hotel Mallorcas, das Fünf-Sterne-Hotel "Formentor".
Gegründet wurde es in den 1920er Jahren und entwickelte sich im
Laufe der Zeit zu einer Herberge für die Schönen und Reichen dieser
Welt. Der wunderschöne Strand mit seinem kristallklaren Wasser ist
zum Glück nicht
nur für die Hotelgäste zugänglich. Wer Badezeug eingepackt hat, sollte
auf jeden Fall ein wenig im kristallklarem Wasser schwimmen.

Erfrischt macht
man sich wieder auf dem Weg und folgt der Straße weiter bis zum
Kap. Sie führt ein kurzes Stück durch ein bewaldetes Gebiet
und mündet wieder in eine kurvenreichere Strecke. Auf der linken
Seite liegt etwas versteckt die malerische Bucht Cala
Figuera - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fischerdorf
an der Ostküste. Kurze Zeit später erreichen wir das Endziel
unserer Tour, den Leuchtturm des Kaps.
Auch hier bieten sich wieder fantastische Ausblicke in die wilde
Küstenlandschaft.
Den Kopf voller Eindrücke und die Kamera voller Bilder
fährt
man Strecke wieder zurück, genießt noch die ein oder andere Aussicht
hinab zum Meer, und lässt den Tag in einem Straßencafe
in Port de Pollença ausklingen,
um die Eindrücke des Tages
noch einmal Revuepassieren zu lassen.
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